21.01.2026 – das Wetter….

….das Wetter ist heute nicht so gut, um von Linton hierher zu segeln, das teilt uns Jean mit. Er hat unseren Anlass bei sich an Bord und wollte eigentlich heute nach Chichime kommen. Somit müssen wir noch einen weiteren Tag warten….so ist das halt beim segeln….was nicht geht, geht nicht…

Wir vergnügen uns an Land, auf der Insel. Dort treffen wir die Familie von gestern wieder. Einer der Männer bemalt hier die kleinen Caracas, wunderschöne, farbenfrohe Bilder entstehen. Uns wird viel gezeigt und erklärt, die Bilder zeigen meist das einfache Leben der Gunas.

Als wir schwimmen gehen, machen sie uns auf eine hochgiftige Quallenart aufmerksam, die momentan hier öfter gesichtet wird. Die portugiesische Galeere, schimmert lila, hat bis zu 50 Meter lange Tentakel, die schwere, manchmal tödliche Verbrennungen hervorrufen. Nun sind wir natürlich sehr vorsichtig, so etwas können wir nicht gebrauchen.

Am Abend briest der Wind kräftig auf, wir können weiterhin nur hoffen, dass der Anker hält…

Ein Einbaum, damit Fischen die Gunas

 

Auf dem rechten Bild ist der Künstler zwischen uns

Die QR Codes wurden uns wärmstens empfohlen

20.01.2026 – noch immer können wir nicht weiter

Wir hängen immer noch hier vor Chichime und sind froh, dass der Anker tut, was er soll…halten!

Ansonsten hätten wir ein echtes Problem, da wir völlig manövrierunfähig sind. Der Anlasser sollte morgen mit einem Segler zu uns gebracht werden, aber Wind und Wellen sind ziemlich hoch, er hat uns informiert, dass er erst Mittwoch kommen wird. Dafür haben wir vollstes Verständnis….

Um uns die Zeit zu vertreiben und nicht ununterbrochen an der Minna zu basteln, fahren wir am Nachmittag zu einer kleinen Nachbarinsel von Chichime. Sie ist viel kleiner, als Chichime und bewohnt von einer Guna-Familie. Wir bekommen etwas zu trinken und als wir nach Essen fragen, werden wir zu einem gerade gekommenen Fischerboot geholt. Wir können uns jeweils einen Fisch aussuchen, direkt aus dem Boot. Gemeinsam mit den gastfreundlichen Leuten essen wir wenig später einen Redsnapper mit Kokosreis und Salat. Außer ein Guna können alle nur spanisch und guna, aber mit Händen und Füßen verstehen wir uns trotzdem. Andreas kann seinen spanischen Wortschatz anwenden, täglich kommen einige Wörter dazu 😉

Diese Fähre ist vor einigen Jahren hier auf ein Riff gelaufen, so wollen wir nicht enden 🤣

Wir suchen uns unser Abendessen selbst aus

Die Familie bereitet uns den Fisch zu

   Ein schöner Nachmittag

 

19.01.2026 – und weiter warten

Es ist Montag und der Mechaniker, Dimar, meldet sich bei uns mit guten Neuigkeiten. Der Anlasser ist schon am frühen Nachmittag repariert. Nun müssen wir uns um den Rücktransport kümmern. Wieder holt ein Fahrer das Teil bei ihm ab, Simon nimmt es in der Marina entgegen. Andreas steht bereits mit zwei Seglern im Kontakt, einer von beiden wird uns den Anlasser in den nächsten Tagen mitbringen. So viel Hilfe und Unterstützung ist einfach toll.

Ansonsten machen wir heute einen Strandtag, es ist paradiesisch hier, was will man mehr…

Die Insel Chichime ist wunderschön und nur wenig besucht

Angeln im Sitzen, mit Bier, ob das was wird? 🤣

Der Anlasser funktioniert wieder, Dimar hat ihn auch noch total entrostet, sieht fast wie ein neuer aus

18.01.2026 – wir müssen warten

Gestern Nachmittag haben wir unseren Anlasser zu Seglern hier in der Bucht gebracht, die sind heute Morgen nach Linton aufgebrochen. Am Nachmittag bekommen wir schon eine Nachricht, dass ein Fahrer das Teil noch heute Abend zu Dimar bringt. Er informiert uns später, dass der Anlasser nun bei ihm ist. Morgen wird er sich das Teil vornehmen und wir hoffen, dass es repariert werden kann.

Solange müssen wir eben hier warten, es bleibt uns nichts anderes übrig. Die Zeit vertreiben wir mit kleinen Reparaturen an der Minna, Abdicht-Arbeiten, Aufräumen, Aussortieren….die dicke Segelkleidung beispielsweise, brauchen wir hier nicht mehr, die wandert schonmal in die Koffer…

   

Zwei Gunas angeln mit einfachsten Mitteln bei uns an der Minna, sie sind sehr freundlich und interessiert an uns