15.01.2026 – 42 sm nach Chichime

6.00 Uhr klingelt der Wecker, aber wir sind nicht die Schnellsten und kommen erst kurz nach 8.00 Uhr los. Unser Stegnachbar hilft uns beim Leinen lösen und wir verlassen die Lintonbay-Marina. Das Wetter ist ok, nicht sehr sonnig, wenig Regen, mäßiger Wind und die Wellen nicht zu hoch. So segeln wir bis 15.30 Uhr, der Anker fällt und wir sind fest. Der Abend und die folgende Nacht werden sehr unschön. Ein stundenlanges Gewitter mit Starkregen tobt über uns, danach kommt der Wind. Wir schauen ständig, mit Kopflampen bewaffnet, nach vorn, ob der Anker ok ist, geben Kette nach und beobachten die anderen Boote in der Bucht. Überall sehen wir Licht von Taschenlampen, den anderen ist scheinbar auch nicht wohl….

Schlafen gehen ist schwierig, so bleiben wir im Salon und beobachten den Ankeralarm.

Gegen 2.00 Uhr lässt der Wind nach, auch der Regen ist vorbei, den Rest der Nacht kämpfen wir mit dem Schwell. Wir rutschen von links nach rechts und zurück im Bett.

Auf dem Weg nach Chichime

Angekommen

Die Guna Yala Flagge muss hoch

Ob es sinnvoll ist, wissen wir nicht genau, aber wir packen alle elektronischen Geräte in den Backofen während des Gewitters

14.01.2026 – Affenliebe

Bevor wir morgen Richtung Guna Yala Gebiet aufbrechen, wollen wir heute mit dem Dingi zur Affeninsel, gegenüber der Lintonbay-Marina. Dort soll es wilde Affen geben. Wir packen Bananen, Gurke und Tomate ein und machen uns auf den Weg dorthin. Kurz vor uns ist schon ein anderes Boot mit ein paar Leuten angekommen. Wir fahren ein Stück abseits davon auf den Strand und gucken uns erstmal um. Das andere Boot verschwindet auch schon und da sehen wir am Strand auf einem dicken Ast eine Affendame sitzen. Wir bieten ihr unsere Leckerein an und sie scheint alles zu mögen. Ganz vorsichtig nimmt sie ein Stück nach dem anderen aus unseren Händen. Nach unserer Fütterung laufen wir ein Stück weiter am Strand und in ein paar Metern Abstand folgt sie uns, manchmal sogar stehend, auf den Hinterbeinen. Wir setzen uns auf einen Baumstamm und sie setzt sich direkt hinter mich und drängt mich sachte weg. Als ich dann aufstehe krabbelt sie, wie selbstverständlich, auf Andreas Schoß und umarmt ihn….damit haben wir sogar nicht gerechnet 😉 erst ist Andreas etwas ängstlich, immerhin ist sie ein wildes Tier, aber sie ist sehr vorsichtig und kuschelt sich fest an seinen Körper….unglaublich….dann lässt sie von ihm ab und wir können weiter gehen. Ob sie Nähe brauchte oder sich fürs Essen bedanken wollte? Wir wissen es nicht, aber es war ein tolles Erlebnis….

Anschließend fahren wir zur Isla Grande, auch diese Insel liegt direkt neben der Marina…die Insel ist mit kleinen, farbenfrohen Häusern bebaut, scheinbar kann man hier auch Unterkünfte buchen. Die Menschen sind auch hier sehr freundlich, das karibische Flair ist allgegenwärtig.

Am Abend treffen wir uns mit Louis, dem Schweißer aus der Marina, zum Pizzaessen.

Wir legen uns nicht allzu spät schlafen, morgen klingelt 6.00 Uhr der Wecker….

Mit Louis sind wir heute Abend verabredet

Von Patrick müssen wir uns heute auch verabschieden

ganz vorsichtig nimmt sie das angebotene Essen

   

    

Sie war sehr anhänglich 😉

Isla Grande

Ein kleiner Vorgeschmack auf die San Blas Inseln

Karibisches Treiben

Jesus am Kreuz…und das mitten im Wasser

Ein Abend mit Louis

13.01.2026 – Coconut hat Auge

Coconut hat Auge…das sagt meine thailändische Schwägerin immer…Coconut fällt nie jemanden auf den Kopf…ob das wohl stimmt?? Ich hoffe es jedesmal 🤣 passiert ist uns tatsächlich noch nie etwas…

Es gibt aber auch noch viele andere Früchte, die wir bestenfalls aus dem Supermarkt kennen.

Kokospalmen gibt’s endlos viele

Mango, leider noch nicht reif

Bananenstauden, auch überall zu sehen

Nonifrucht, eher für medizinische Zwecke geeignet

So siehts jetzt auf der Minna aus, alles ist sn seinem Ort

Gleich gibt’s Essen

Conny ist zu klein, um an die oberen Schränke zu reichen,  eine Kelle wird gesucht 🤣

Essen fertig

Auch in der Plicht ist es schon gemütlich

12.01.2026 – Vorbereitung fürs Ablegen

Noch sind wir uns nicht ganz sicher, ob wir morgen oder übermorgen los wollen. Noch ist es uns zu viel Welle und Wind…

Heute marschieren wir nochmal ins Dorf, noch eine Ladung Lebensmittel organisieren. Auch lassen wir eine Tasche voll Klamotten waschen. Heute abgeben, morgen früh ab 8.00 Uhr abholen.

Beim Einkaufen treffen wir einen schweizer Segler und philosophieren über das Segelleben 😉

Am Abend kommt Patrick mit dem seit Tagen versprochenen selbstgemachten Döner nach polnischer Art 🤣🤣 den genießen wir gemeinsam bei uns an Bord….

Klamotten zum Waschen abgeben

Bei ihm kann man gut Obst und Gemüse kaufen

Im Supermarkt kühlen sich die Katzen auch gern ab

Eier gibt’s nur in Plastiktüten, das macht den Transport nicht ganz einfach

hier kann man sich gut mit Lebensmitteln eindecken

Zwei „ältere“ Segler tauschen sich aus

Patrick hat gut gebraten und gebacken 👍