16.02.2026 – erst die Arbeit….

….dann das Vergnügen…

Gestern haben wir der Guna Familie versprochen, mit Dichtmaterial deren Kanister zu kleben. Wir haben noch eine angebrochen Tube an Bord, damit machen wir uns auf den Weg zu ihnen. Papa Guna klebt gleich noch seine Gummistiefel damit 😄😄 und wir hoffen, dass die Reparatur ein paar Wochen hält…

Anschließend treffen wir am Strand ein junges, österreichisches Paar mit denen wir uns gut unterhalten. Ein kleines Guna Mädchen fordert uns völlig ohne Hemmungen auf mit ihr zu spielen, wir verstehen uns herrlich, auch ganz ohne ein Wort…

Am Abend grillen wir am Strand, für 10 $ wird uns der Grill mit reichlich Holz angefeuert und vorbereitet. Es wird ein ganz schöner Abend mit karibischer Musik, lecker Fisch und Hähnchen…

   Er repariert seine Stiefel

   

Die Wasserkanister müssen geflickt werden

Am Strand kennengelernt

      Wir haben unseren Spaß…

Blick vom Grillplatz

Klettern ist angesagt

Ein gemütlicher Abend an Land

15.02.2026 – schnorcheln, essen, gutgehen lassen

Die Sonne scheint kräftig und wir beschließen am späten Vormittag zum Riff seitlich der Insel zu fahren, um zu schnorcheln. Also Flossen, Tauchermasken, Anker fürs Dingi einpacken und los. Der Anker hält in ca 3 Metern Tiefe, wir hüpfen allesamt ins glasklare Wasser. Eine tolle Unterwasserwelt erwartet uns. Kleine und größere Fische mit schönen Mustern, intakte Korallen und tatsächlich sehen Ellen und Stefan einen Hai. Dass ich ihm nicht begegnet bin, finde ich jetzt nicht ganz so schlimm 🤣🤣

Anschließend fahren wir zu einer kleinen Nachbarinsel, auch dort wohnt eine kleine Guna-Familie, wir kaufen ihnen ein paar der typischen, farbenfrohen Fuß- und Armbänder ab. Die Guna-Frauen tragen diese Bänder oft an den kompletten Unterschenkeln und Armen.

Zurück auf der Minna besuchen uns mal wieder Fischer mit ihrem Fang. Ihnen kaufen wir Fisch ab, den wollen wir morgen Abend am Strand grillen. Heute Abend essen wir bei den Einheimischen, auch da wird es frischen Fisch geben. Ca 17 Uhr werden wir dort erwartet. Zum Fisch gibt’s Kochbananen und Kokosreis. Uns wird die Gunaflagge und ihre Bedeutung erklärt und um Hilfe gebeten…einige ihrer Wasserkanister sind kaputt. Wir verabreden uns für morgen, um die Kanister mit unseren Bordmitteln zu kleben.

Es gibt frischen Fisch

Vor drei Jahren waren die Beiden schon einmal hier 🥰

Zu Gast bei den Gunas

In dieser Hütte wird auf offenem Feuer gekocht

Diese Flagge erinnert an etwas ganz anderes, hat damit aber überhaupt nichts zu tun, sie symbolisiert die Mutter Krake ‚Nana“

Über dem Festland ist oft eine Wolkendecke

14.02.2026 – Landgang auf Morbebdub

Nach dem ersten gemeinsamen Frühstück mit Ellen und Stefan lassen wir das Dingi runter und erkunden die Insel Morbebdub, Morbeb ist Guna und bedeutet „Conch“, auch Dub ist Guna und heißt „Insel“, also Conchinsel….aber so viele Conchen können wir nicht entdecken 😅, wer weiß, vielleicht war das früher ja der Fall…

Wir können ziemlich lang am Strand entlang gehen, aber irgendwann müssen wir ins Innere der kleinen Inseln abbiegen, dort wohnt eine Guna Familie, wir wissen von letztem Jahr, dass man bei denen Pizza ordern kann. Wobei wir letztes Jahr, als wir das taten, stundenlang auf die Pizza warten mussten 😆😆😆 mal sehen, ob es dieses Jahr etwas schneller geht. Wir werden das in den nächsten Tagen testen.

Ein kleines Problem mit dem Herd beschäftigt später die Jungs, die größere der beiden Platten bleibt einfach nicht mehr an, sobald man den Drehknopf loslässt, verlischt die Gasflamme wieder, das Bimetall ist defekt. Sie tauschen es vorerst gegen das Teil der kleineren Flamme. So haben wir zwar nur noch eine Flamme, aber eben die größere. Das muss erstmal reichen, das passende Ersatzteil werden wir später organisieren.

Den Nachmittag verbringen wir am Strand, eine kleine Bude bietet Bier und Cola an, wir baden und lassen den Tag vergehen…

Kaum angekommen, schon basteln die Jungs 😆

Inselrundgang

hier kann man Pizza ordern….

13.02.2026 – Ellen und Stefan kommen

Heute kommt unser Besuch, wir sind schon kurz vor acht Uhr wach und machen nochmal klar Schiff auf der Minna. Die Lancha soll gegen 11 Uhr in der Bucht ankommen. Vorher möchte Andreas noch zwei Stündchen den Motor laufen lassen, um batterieschonend Wasser zu machen. Und was passiert?? Nichts, der Motor springt wieder mal nicht an 🙄🙄….

Es klackert nur im Anlasser, mehr tut sich nicht. Es ist zum Heulen, wir sind schon wieder im Paradies gefangen 😅😅

Unser Besuch erreicht uns pünktlich 11 Uhr, ich sehe das Boot und die Beiden schon von Weiten. Das Boot macht an der Steuerbordseite fest, alle Taschen rauf aufs Deck und die Beiden sind an Bord…

Den Nachmittag lassen wir ganz ruhig angehen, Ellen und Stefan sind vom Flug und der Fahrt von Panama City zu uns ziemlich k.o.

Ortiz bringt unsere Lebensmittelbestellung.

Wir gönnen den Beiden ein Nachmittagsschläfchen, essen später gemeinsam und freuen uns, uns wiederzusehen.

Wir sehen die Beiden schon von Weiten

Einige Gäste werden auf Booten verteilt

Angekommen….

…und weiter geht’s mit anderen Gästen

Unsere Bestellung kommt…